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30.01.2010
Nachfolgend informieren wir Sie über Verhaltensregeln bei chronischer Verstopfung und Darmträgheit.
Der Dickdarm heißt nicht so etwa weil er dick ist, sondern weil er den unverdauten Rest unserer Nahrung „eindickt“, ihm also Wasser entzieht, was wir sonst in großen Mengen über den Darm verlieren würden. Bei zu trägen Darmbewegungen verweilen die Verdauungsreste länger im Dickdarm. Das führt zu stärkerem Flüssigkeitsentzug und damit zu härterem Stuhl. Unser Bestreben muss also sein, die Darmbewegung anzuregen.
Ungünstig sind: |
Günstig sind: |
Weißmehlprodukte
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ballastreiche Kost (Obst, Gemüse, Vollkorn, Weizenkleie) |
Kakao, Pudding und Soßen
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reichlich Flüssigkeit
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unregelmäßige Mahlzeiten
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Kaffee
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schwarzer Tee (insbes. lang gebrüht) |
Sauermilch |
Süßigkeiten
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Säfte, Mineralwasser
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Unterdrückung des Stuhldrangs
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Bewegung
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bestimmte Medikamente wie Codeinß-Blocker, Psychopharmaka,Antacida, Antiepileptika,manche Blutdruckmittel |
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Der Dickdarm verläuft rahmenförmig vom rechten Unterbauch aufwärts zum rechten Rippenbogen, von dort wie eine etwas durchhängende Girlande quer zum linken Rippenbogen und schließlich wieder abwärts zum linken Unterbauch. Eine entlang diesem Verlauf durchgeführte, knetende Bauchmassage am Morgen ist der erste Schritt, einen trägen Darm in seiner Eigenbewegung – der Peristaltik – anzuregen.
Viel Erfolg!
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